Miele Haushaltsgeräte

 

Elektrotechnik Braunauer

Ihr Partner für Planung, Installation,Wartung, Reparatur & Verkauf
 

Banner - Franz Braunauer







Energienews


06.06.2016

Vorsorge für Extremwetter – BBSR-Broschüre stellt Anpassungskonzepte vor

Eine Broschüre des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) will Kommunen helfen, die eigene Infrastruktur an Folgen des Klimawandels anzupassen. Sie bündelt Erkenntnisse und Produkte aus Bundesforschungsvorhaben zur Anpassung an den Klimawandel. Die Sammlung von guten Beispielen in Kommunen und Arbeitshilfen zeigt, welche vorsorglichen Maßnahmen dazu beitragen können, durch Unwetter und Hitze auftretende Schäden an Gebäuden, Straßen oder Leitungsnetzen zu minimieren.

Welche Klimaveränderungen kommen auf die Kommune zu? Welche Folgen hat der Klimawandel für die Region und wie verwundbar ist sie? Welche Anpassungsoptionen gibt es und wie lassen sie sich passgenau umsetzen? Wie erfolgreich sind die durchgeführten Maßnahmen? Antworten auf diese Fragen sind in der Veröffentlichung praxisnah zusammengestellt.

Besonderes Augenmerk legt die Broschüre dabei nicht nur auf Anpassungsstrategien gegen Hitze, sondern auch auf den Umgang mit Starkregen und Sturzfluten. „In Folge des Klimawandels wird es künftig immer mehr darauf ankommen, das Wasser in der Fläche zurückzuhalten, um die Kanalnetze zu entlasten“, sagt BBSR-Experte Dr. Fabian Dosch. „Wasserspeichernde, unversiegelte Böden saugen Starkregen wie ein Schwamm auf, speichern ihn zwischen und leiten ihn nur langsam ab. Eine wassersensible Stadtentwicklung setzt vor allem auf Grünanlagen und Rückhaltebecken.“ Besonders wichtig ist für den Experten, dass Stadtplanung und Siedlungswasserwirtschaft zusammenarbeiten.

Die Broschüre zeigt darüber hinaus, wie Kommunen mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit und Beratung Haus- und Grundstückseigentümer für Vorsorge gewinnen können. „Es sind vor allem die Kommunen, die ihre Infrastruktur anpassen. Alleine schaffen sie das aber nicht. Städte, die gegenüber Witterungs- und Klimarisiken widerstandsfähig sind, erhalten wir nur, wenn öffentliche und private Vorsorge Hand in Hand gehen. Der bauliche Schutz von Gebäuden vor Hitze und extremen Niederschlägen sollte dabei Maßnahmen der Kommunen ergänzen“, so Dosch.

Die Veröffentlichung kann kostenfrei beim BBSR bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.




mit freundlicher Unterstützung von Gebäude Energie Berater