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Energienews


30.06.2016

Kellerlüftung - Warum im Sommer Vorsicht geboten ist

Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der Hessischen Energiespar-Aktion, warnt vor Feuchteschäden, die durch Kellerlüftung bei hohen Außentemperaturen entstehen können: „Bei hohen Temperaturen von über 30 °C wächst die Gefahr, dass es bei der Kellerlüftung zu Feuchteschäden kommt. Im Sommer werden Wände, Decken oder Fußböden vieler Keller feucht, weil ihre Besitzer bei warmen Außentemperaturen den Keller gut durchlüften.“

Die Ursache: Der Keller ist kalt, die beim Lüften hereinkommende Außenluft im Sommer aber warm und feucht. Diese warmfeuchte Luft kühlt sich an den Kellerwänden und sonstigen Bauteilen ab und der in der Luft enthaltene Wasserdampf kondensiert. Deshalb wird empfohlen, den Keller im Sommer nur in kühlen Nächten oder an kühleren Tagen zu lüften.

„Weil kältere Luft weniger Wasserdampf enthalten kann als Warme, kommt es zu Tauwasserniederschlag an allen kalten Bauteilen", erklärt Werner Eicke-Hennig. „Dass die Kellerlüftung im Sommer gerade die Feuchteursache ist, wissen die wenigsten.“

Bei alten Häusern mit Natursteinmauern oder auch kalten Steinböden gibt es dasselbe Problem, so Eicke-Hennig: „An einer alten bayerischen Klosterkirche fand ich im Sommer das Schild: 'Tür bitte wegen Lüftung offen halten'. Der Küster sagte mir, sie hätten unerklärlicherweise jeden Sommer Feuchteschäden in der Kirche und deshalb lüfteten sie. Was er nicht wusste: Damit wurden die Schäden erst verursacht oder verstärkt.“

Ein Tipp des Energieexperten: „Messen Sie im Sommer die Temperatur der Kellerbauteile mit einem kleinen Laserthermometer. Damit bekommen Sie ein Gefühl für die Verhältnisse. Bei kühlen Bauteilen unter 12 °C in den Monaten Mai bis September sollten die Kellerfenster besser geschlossen bleiben.“




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